Warum Auswandern aus Deutschland

Deutschland den Rücken kehren

Das Auswandern aus Deutschland wird immer aktueller weil z.b. die wirtschaftliche Lage sich ( angeblich ) gebessert hat, aber der wirtschaftliche Aufschwung für viele Menschen nur auf dem Papier besteht.
Viele Menschen verlassen Deutschland weil sie hier einfach keine Zukunft mehr sehen.
Keine Zukunft für ein lebenswertes Leben oder auch für ein ideenreiches Leben, den diese elende Bevormundung ( nicht nur durch den Staat ) macht jegliche Kreativität zu nichte.
So ist es nicht verwunderlich das gerade kreative Menschen Deutschland verlassen, die für ein ausgefülltes Leben Herausforderungen brauchen.
Kreative Menschen fallen auf. In Deutschland ist man als Kreativi meist nur ein skurriler Außenseiter und eckt überall und häufig an. Das nervt unendlich.


Das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden oder eine Arbeit zu haben, die einen nicht mehr ernähren kann ist ein weiterer wichtiger Grund für die Auswanderung. Es ist schon ein angenehmes Gefühl, wenn man merkt das der Arbeitsplatz für den man „gelebt“ hat, zum Spekulationsobjekt geworden ist! Auch ist es wohl besser an das Auswandern zu denken, wenn wen man sich langsam nicht mehr beherschen kann, wenn man hört, das ohne staatliche Zuschüsse sehr viele Kind von Armut betroffen sind! Im reichen Deutschland??

Der tagtägliche Irrsinn des sog. modernen Alltags kann bisweilen extrem nerven, vor allem trifft dies auf Menschen zu, die sich nicht gerne unterordnen oder Gängeleien nur in einem bestimmten Ausmaß ertragen können. Man steht unter einem großen Erfolgsdruck - wissentlich oder unwissentlich. Das Leben, speziell im Deutschland nach der Wiedervereinigung, ist geprägt und durchsetzt von einer diktatorischen Demokratie des Geldes, einer Ellbogengesellschaft der besonderen Art.

Trotz verstärkter sozialer Absicherungsbemühungen seitens der Regierung bleibt das dumpfe Gefühl in der Magengegend, dass mit diesem Land irgendetwas nicht mehr stimmt und wer mit offenen Augen durchs Leben geht, kann sich dieses Eindruckes immer weniger erwehren. Ein Leben, welches nur aus Arbeit besteht und das kaum Perspektiven für die eigene Zukunft bietet, geschweige denn für die Zukunft der Kinder, ist in den Augen vieler Menschen nicht mehr lebenswert; jedenfalls nicht hier in Deutschland.

Hinzu kommt, dass radikale Geschäftemacherei auf Kosten der kleinen Leute und unterbezahlte Jobs an der Tagesordnung sind. Eine Verbesserung dieser Gesamtsituation ist mitnichten zu erwarten - eher eine Verstärkung dieses Trends. So kommt für den Einen oder Anderen früher oder später der Gedanke an ein Auswandern ins Spiel.

Die Abwanderung betrifft in erster Linie risikobewusste, entscheidungsfreudige Bürger, die sich der Chancen aber auch Risiken eines Lebens als Auswanderer von vornherein bewusst sind. Freiheitsliebe und Unangepasstsein sollten natürlich in dieser menschlichen Mischung keineswegs fehlen; ebenso Kreativität und Individualität.

Prinzipiell muss man sich jedoch immer darüber im Klaren sein, dass es keine Gerantie für ein Gelingen einer Auswanderung gibt. Dabei ist es gleich, welches Konzept man im Einzelnen verfolgt oder welches Land das Ziel der Träume darstellt. Doch wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Wichtig ist vor allem, dass mit dem nötigen Ernst zu Werke gegangen wird und nicht etwa im Überschwall grandioser Urlaubssehnsüchte eine solch weitreichende Entscheidung getroffen wird. Wer mit schlechter und halbherziger Vorbereitung zu Felde zieht, wird diesen Krieg verlieren - so viel steht fest!

Das Angebot an entsprechend guter Auswanderer-Literatur ist überschaubar gering. Vielfach münden solche Bücher dann ins Träumerische und Verklärte und man muss relativ intensiv nach guten Leitfäden bzw. Ratgebern Ausschau halten. Es hat sich bewährt, sich explizit für ein Land zu entscheiden und nicht etwa mehrere Eisen im Feuer zu haben. Spricht man etwa die Landessprache nicht, so ist tunlichst von solch einem Land Abstand zu nehmen. Ohne gute bis sehr gute Sprachkenntnisse ist man buchstäblich auf verlorenem Posten.

Die Entscheidung sollte auf ein wirtschaftlich starkes Land fallen und die Favoriten sind und bleiben dabei die USA, Kanada, Großbritannien, Australien, Neuseeland und Südafrika. Sehr wichtig ist es, sich bereits im Vorfeld der Planung mit der entsprechenden Botschaft in Verbindung zu setzen. Dort erfährt man wichtige Fakten und Details, welche aufgrund sich häufig ändernder Gesetzeslagen in diesen Ländern in Bezug auf die Zuwanderung nur von der Botschaft selbst verlässlich dargelegt werden können.

Alle anderen Informationen sollten in einem guten Leitfaden bereits enthalten sein und die Planung bis ins letzte Detail ermöglichen. Sehr hilfreich kann sich auch der Kontakt zu einem anderen Auswanderer erweisen, den man beispielsweise während eines Urlaubes kennenlernt und welcher nützliche und konkrete Tipps für das eigene Auswandern in Bezug auf Ämter oder die Arbeitssuche hat.